Krebsforschung
Krebs ist mit 25% aller Todesfälle die zweithäufigste Todesursache in der industrialisierten Welt und stellt damit eine große Herausforderung für die medizinische Forschung dar. Die Wahrscheinlichkeit, im Laufe des Lebens eine Krebsdiagnose zu erhalten, liegt bei Männern bei 44% und bei Frauen bei 38%.
In Österreich erkranken jährlich etwa 35.000 Menschen an Krebs. Für beide Geschlechter stellen bösartige Tumorerkrankungen, nach den Herz-Kreislauferkrankungen, die zweithäufigste Todesursache dar.
Angesichts der Tatsache, dass diese Erkrankungen überwiegend im höheren Alter auftreten, wird wegen der zunehmenden Alterung der Bevölkerung die Bedeutung der Krebserkrankungen bei der Beschreibung des Gesundheitszustandes und bei der Planung der Gesundheitsversorgung auch in Zukunft weiter zunehmen.
Die Krebsimmuntherapie zählt zu den neuen, vielversprechenden Ansätzen in der modernen Krebstherapie.
>> Krebsinzidenz und Krebsmortalität in Österreich (Standardpublikation) in: Statistik Austria