Projektübersicht

Im Gegensatz zum Genom, das in jeder Zelle eines Organismus dieselbe Information trägt, ändert sich das Proteom ständig. Das Proteom reflektiert daher den physiologischen oder pathologischen Zustand einer Zelle, eines Gewebes oder eines gesamten Organismus zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt unter ganz bestimmten Bedingungen.

Die Proteomforschung entwickelt sich von einer rein deskriptiven Wissenschaft hin zur quantitativen Erfassung und Interpretation biologischer Systeme (Systembiologie).

Aus diesem Grund haben sich österreichische Grundlagenforscher zu einem solchen Netzwerk zusammengeschlossen und die Österreichische Proteomik Plattform - APP gegründet. Fünf Forscherteams fokusieren sich in einem 3-Jahresprogramm dabei auf bestimmte biologische oder technische Probleme.

Die bereits verfügbare Expertise lässt bereits einen kompetitiven Vorteil, im direkten Vergleich zum internationalen Standard erwarten.

Die Expertisen sind:
  • eine effiziente, qualitative und quantitative Analyse verschiedener Proteome
  • Protein Wechselwirkungen und Interaktion mit chemischen Substanzen (z.B. Medikamente)
  • routinemässige Erfassung so genannter post-translationeller Modifikationen in Proteinen
  • eine effiziente und standardisierte Erfassung, Archivierung, Austausch und Integration dieser Daten
Die drei Forschungsschwerpunkte sind:
Basic proteomics Drug proteomics Analytics

Durch die Proteomuntersuchungen unter exakt definierten Bedingungen erhoffen sich die Grundlagenforscher metabolische Netzwerke der Signaltranduktion um physiologische als auch pathologische Zustände besser verstehen zu lernen.