Projekt In-Patient
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In-Patient, Home & Mobile Monitoring
- Stationäres, häusliches und mobiles Monitoring von Patienten und älteren Menschen |
Ziel dieses Anwendungsprojektes ist es, die im Technologieprojekt "eInclusion" entwickelte Hardware- und Software Monitoring-Umgebung in ausgewählten Projekten einzusetzen und je nach Anforderungen der spezifischen Anwendungen zu erweitern.
► Mobiles Monitoring
► Patient Safety System (PSS) - Monitoring im stationären Bereich
► Monitoring im häuslichen Bereich
Die Motivation für dieses Teilprojekt ist die Feststellung, dass mit der Überalterung der Gesellschaft die außerstationäre, ambulante Betreuung immer mehr an Bedeutung gewinnt. Hierbei gilt es zwei Aspekte zu berücksichtigen: die Kosten, die durch Heim- oder Krankenhausaufenthalte entstehen und die Lebensqualität für die Betroffenen, die durch mangelnde Vorortbetreuung und daraus resultierender Verschlechterung bzw. Chronifizierung deutlich reduziert wird.
In beiden Fällen können neue Technologien aus dem Bereich des sog. Ubiquitous Computing eine große Hilfe sein.Hier wird die Vision eines intelligenten privaten Pflegeumfeldes verfolgt, das
► eine hilfsbedürftige Person bei ihren Alltagsaufgaben unterstützt
► durch eine Kombination aus medizinischer Beobachtung, Bewegungsmonitoring und Verhaltensanalyse
Betreuungserfordernisse in Echtzeit erfasst
► Gefahrensituationen vorbeugt bzw. sie rechtzeitig erkennt und gegebenenfalls
► automatisch Hilfe von außen aktivieren kann.

Im Mittelpunkt dieses Teilprojektes steht die Unterstützung von Patientinnen und Patienten während ihrer stationären Behandlung. Das technische Ziel ist es, die konventionelle Bettglocke automatisch über eine speziell für diese Anwendung zu entwickelnde Sensorik und zugehörige Algorithmik auszulösen.
Dabei liegt die Idee zu Grunde, die Stationsglocke mit einer Sensorik, welche im Seitengitter bzw. in die Bettseite integriert ist, zu verbinden. Ist eine sturzgefährdete Person im Begriff, das Bett zu verlassen, würde das Pflegepersonal über das bestehende Stationsglockensystem informiert. Damit könnte eine bessere und sichere Überwachung gewährleistet werden.
Zielgruppe dieses Teilprojektes sind psychisch kranke Personen, die in ihrer eigenen Wohnung unterstützt werden sollen. Die Supervision von Pflegebedürftigen in ihren täglichen Aktivitäten beinhaltet sowohl die Anpassung der Sensorik, als auch der Middleware für die Verarbeitung und Speicherung der Sensorsignale. Dabei ist zu beachten, dass aufwändige, festangebrachte Sensorik nur in begrenztem Maße in die Wohnung eingebracht werden kann und vor allem in Alltagsgegenstände (Kleidung, Schmuck) integriert werden muß.
Geplant ist die Entwicklung von Sensoren, die es erlauben, den Biorhythmus der überwachten Personen zu ermitteln, da sich viele Krankheitsbilder psychischer Erkrankungen in einer Verschiebung des Biorhythmus äußern. Von einem frühzeitigen Erkennen dieser Verschiebung und der dann möglichen Therapie in einer frühen Krankheitsphase wird eine signifikante Verbesserung der Behandlung erwartet.
>> UMIT - Private Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik und Technik
>> Psychosozialer Pflegedienst Tirol, Innsbruck
>> Psychiatrisches Krankenhaus des Landes Tirol - Primariat B, Hall i.T.
>> D.Swarovski & Co, Wattens
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Primariat B Tel +43 (0)5223 508 0 |
UMIT - Private Universität für Gesundheitswissenschaften, |