Projekt Planalyzer

Objektivierte Personalplanung und methodische Einsatzsteuerung

 

 

Ausgangssituation


Verschiedene Berufsgruppen, Arbeitszeitmodelle und Prozesse bedingen unterschiedliche Personalplanungsstrategien und -prioritäten. Aus Literatur, Wissenschaft und vor allem Erfahrung sind zahlreiche Ansätze bekannt, die jedoch Defizite in den Betrachtungshorizonten aufweisen. Die Personaldienstplanung stellt besonders in Bezug auf Mitarbeitermotivation, damit auf die Leistungen und letztendlich auf die Patientenbetreuung, einen massiven Einflußfaktor dar.


Darüber hinaus wird die Dienstplanung auch im Zuge von Verhandlungen zu Budget- und Personalressourcen oft diskutiert. In diesem Punkt stellt sich jedoch die Frage nach der Qualität von Dienstplänen, ihrer Objektivierung und Messbarkeit. Aus praktischen Anforderungen heraus ergibt sich zudem die Notwendigkeit nach quantitativen und qualitativen Auswertungen historischer Dienstpläne (Anzahl an Nachtdiensten, Wochenenddiensten, Dienstmustern, usw).


Projektziel


Ziel dieses Projektes ist es, aus Dienstplan-Qualitätskennzahlen über logische Beziehungen durch Simulation Schwachstellen zu identifizieren und zu beseitigen. Unterstützt durch ein geeignetes EDV-Instrument soll auf diese Weise eine durchgängige Methode zur Analyse von Dienstplanqualität realisiert werden.
Im Rahmen der ersten Projektphase soll einerseits eine Erhebung kausaler Kriterien für die Güte von Dienstplanqualität erfolgen. In diesem Punkt gilt es, komplexes Wissen zu kategorisieren und neue Ansätze zu erforschen. Eingebettet in ein methodisches Vorgehensmodell ergeben die Kriterien ein Instrument zur Messung und somit objektiven Beurteilung von Dienstplanqualität. Andererseits können die erhobenen und statistisch analysierten Daten über historische Planungsschwerpunkte nach entsprechender Aufbereitung als Input für eine automatisierte Dienstplanerstellung im Sinne eines fortschreibenden Planungsansatzes herangezogen werden.



Abb. System-Architektur von Planalyzer - schematische Darstellung

Über eine Simulationsfunktionalität können dann Szenarien für geänderte Kriteriengewichte erprobt und dokumentiert werden, um so zu schrittweisen Verbesserungen in der Organisation und der Disposition von Personalressourcen zu gelangen (Simulation von Auswirkungen bei einer veränderten Wunscherfüllungsquote, Abweichungen bei der Einhaltung des Kalendersolls, usw.)


Die technischen Zielsetzungen des Projektes beinhalten im einzelnen:


Detaillierte Auswertungen von historischen Dienstplänen (inkl. graphischer Elemente)
Methode zur Messung der Personaldienstplanqualität
Simulation von Szenarien in der Personaldienstplanerstellung
IT-Unterstützung für die strukturierte Vorgehensmethodik zur Personaldienstplanung
Entwicklung einer generischen Datenstruktur
Intuitive Benutzeroberfläche (inkl. Unterstützung bei Usability und Softwareergonomie)
Bereitstellung von Schnittstellen zur standardisierten Anbindung an marktführende Dienstpläne bzw. -datenformate
Hilfsmittel zur Errechnung und Einstellung von Parametern zur automatisierten Dienstplanerstellung

Kontakt

 


ITH icoserve technology for healthcare GmbH
Projektleiter: Mag. Claudius Kaloczy

A-6020 Innsbruck, Innrain 98

Tel +43 (0)50 86 48 4520
Fax +43 (0)50 86 48 4539

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