Projekt PMDS
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Pflege-Management und Dokumentationssystem
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Durch die Einführung von DRG-Systemen in verschiedenen Ländern Europas ist ein starker Druck auf extramurale Pflegeeinrichtungen und auch auf den mobilen Pflegebereich entstanden. Gleichzeitig sind auf der voranschreitenden Professionalisierung der Pflege international klar definierte Pflegeprozesse entstanden, die über die gesamte Pflegekette hin planerische, dokumentarische und qualitätssichernde Komponenten beinhalten (WHO-Pflegeprozess). Auch legistisch hat diese Situation mittlerweile in der Gesetzgebung einen entsprechenden Niederschlag gefunden.
Ziel des Projekts ist die Erforschung der Parameter, Funktionalitäten und Anforderungen für IT-gestützte Tools für die Planung, Qualitätssicherung und Wissensdatenbank im Pflegebereich im intra- und extramuralen Bereich, sowie der Nachweis der Funktionalität und Anwendbarkeit der Forschungsergebnisse im Rahmen einer Labor-Umgebung. Auf Basis der internationalen Normen und Prozessketten soll so ein durchgängiges System entwickelt werden, das sowohl im intra-, als auch extramuralen Bereich auf vernetzter Basis die neuen Anforderungen erfüllen kann.
In der ersten Projektphase (November 2004 - Februar 2006) konnten bereits die Stufen 1 und 2 des Projekts umgesetzt werden:
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Stufe 1
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Evaluierung eines vollständigen, auf regionale und nationale Bedürfnisse Rücksicht nehmenden elektronischen Pflegeplanungs- und –dokumentationssystems |
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Stufe 2
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Erforschen der Voraussetzungen für das Benchmarking der Pflege bzw. der Pflegedokumentation |
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Stufe 3
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Erforschung der Rahmenbedingungen und Voraussetzungen eines internetbasierten Metasystems zur Verbindung von Pflegeprozessen des extra- und intramuralen Bereichs unter Einbindung der Pflegeplanung und Pflegedokumentation mobiler Dienste und pflegender Angehörigen |
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Stufe 4
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Erforschung der Voraussetzungen für ein interaktives Kommunikations- und Qualitätssicherungssystem für mobile Dienste und pflegende Angehörige |
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Stufe 5
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Erforschung der Struktur einer Wissensdatenbank |
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Stufe 7
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Integration einer Ressourcendatenbank |
Das dabei entwickelte System unterstützt im intramuralen Bereich die Planung, Durchführung und Dokumentation der Pflege. Die strukturierte Planung von Pflegemaßnahmen zu Pflegediagnosen basierend auf Anamnese-Ergebnissen ermöglicht eine durchgängige Qualitätssicherung der Pflege und bildet die Basis für eine einrichtungsübergreifende Möglichkeit zur Auswertung der Pflegeergebnisse.
In der zweiten Projektphase (März 2006 - Februar 2009) werden die Stufen 3 bis 6 des Pflegemodells umgesetzt.
Die folgende Grafik zeigt anhand des Pflegemodells die Bereiche der geplanten Aktivitäten mit grünem Hintergrund:

© PMDS-Komponenten
Ab Stufe 3 steht neben der ständigen Erweiterung der Basisfunktionen die Ausweitung der Pflegeplanung- und -dokumentation auf den mobilen Bereich und pflegende Angehörige mit den dazugehörigen Begleitmaßnahmen und –funktionen im Fokus, daneben der Aufbau eines flexiblen Abrechnungssystems, Methoden des Finanzcontrollings und –planung. Da der Erstparametrierung eine hohe Bedeutung für die Qualität der Daten und die Akzeptanz des Systems hat, wird in diesem Bereich eine stetige Verbesserung angestrebt, dadurch wird auch die Vergleichbarkeit und Qualitätssicherung erleichtert.
Im Rahmen des Forschungsprojekts PMDS wird damit eine innovative und umfassende Lösung für die Aufgaben der Pflegeplanung und –dokumentation entstehen. PMDS wird in enger Kooperation zwischen der Landespflegeklinik Tirol, der Privaten Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik und Technik (UMIT) in Hall und der S2-Engineering GmbH entwickelt.
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Niederlassung Hall i.T. Tel +43 (0)50 86 48 0 |
UMIT - Private Universität für Gesundheitswissenschaften, |