Projekt 03b Dendrimmun
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DENDRITISCHE ZELLEN KREBSIMPFUNG HAUT
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Das Melanom (schwarzer Hautkrebs) gilt als unheilbar. Jährlich erkranken in Mitteleuropa 7-20 Menschen pro 100.000 Einwohner an dieser Krebsform, Tendenz steigend. Die Behandlung des Melanoms mit dendritischen Zellen brachte bereits erste erfolgsversprechende Ergebnisse.
Stand der Technik
Dendritische Zellen sind starke Stimulatoren von Immunabwehrreaktionen. Aus diesem Grund versucht man, diese Zellen dort einzusetzen, wo die körpereigene Immunabwehr versagt, wie beim malignen, d.h. bösartigen Tumor. Dabei werden normale Blutzellen (weisse Blutkörperchen) des Tumorpatienten gewonnen, daraus im Reagenzglas dendritische Zellen gezüchtet, auf den Tumor hin "abgerichtet" und dem Patienten zurückgegeben. Im Körper werden dann durch die in vitro gereiften dendritischen Zellen Killerzellen aktiviert, die gegen den Tumor gerichtet sind. Mäuse können so von Tumoren geheilt werden. Auch wenn die Situation im Menschen wesentlich komplexer ist, wird diese Art von Tumorimpfung zur Behandlung des malignen Melanoms beim Menschen eingesetzt.
In der ersten Projektphase wurde an mehr als 50 Patienten, die an Hautkrebs erkrankt waren, die Impfung mit dendritischen Zellen getestet, mit durchaus positiven Ergebnissen. Killerzellen gegen den Tumor konnten erzeugt werden. Die Nebenwirkungen waren sehr gering, was sich in einer besseren Lebensqualität der so Behandelten niederschlägt. Die bisherigen Studien deuten auch sehr stark auf eine verlängerte Überlebensdauer hin.
Ziel
Ziel dieses Projektes ist es, die Krebsimpfung gegen das Melanom mit dendritischen Zellen bis zur klinisch angewandten Therapie zu entwickeln und wirtschaftlich erfolgreich anzuwenden.
In enger Zusammenarbeit mit Prof. Thurnher von Sentimmun, der dasselbe Prinzip der Immuntherapie am Nierenzellkarzinom anwendet, ergeben sich vielseitige Synergien.
Verschiedene noch ungeklärte Variablen der Immuntherapie gegen das Melanom werden untersucht. So sollen klinische Studien beispielsweise die optimalen zeitlichen Abstände der Einzelimpfungen klären. Maßnahmen zur Verbesserung der Wanderung der in die Haut injizierten dendritischen Zellen in die Lymphknoten werden erforscht. In vitro soll der Reifeprozess der dendritischen Zellen, die entscheidend für die Qualität und Quantität der Immunantwort sind, optimiert werden.
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Bedeutung für die Patienten:
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Bedeutung für die Wirtschaft:
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-Ebner S, Nguyen VA, Forstner M, Wang Y-H, Wolfram D, Liu Y-J, Romani N.
Thymic stromal lymphopoietin converts human epidermal Langerhans cells into antigen presenting cells that induce pro-allergic T cells.
J Allergy Clin Immunol. 2007; 119:982-990
- Stoitzner P, Tripp CH, Eberhart A, Price KM, Jung JY, Bursch L, Ronchese F, Romani N. Langer¬hans cells cross-present antigen derived from skin.
Proc Natl Acad Sci USA. 2006; 103:7783-7788.
-Ebner S, Hofer S, Nguyen VA, Fürhapter C, Herold M, Fritsch P, Heufler C, Romani N. A novel role for IL-3: human monocytes cultured in the presence of IL-3 and IL-4 differentiate into dendritic cells that produce less IL-12 and shift Th cell responses toward a Th2 cytokine pattern.
J Immunol. 2002; 168:6199-207.
-Reider N, Reider D, Ebner S, Holzmann S, Herold M, Fritsch P, Romani N.
Dendritic cells contribute to the development of atopy by an insufficiency in IL-12 production.
J Allergy Clin Immunol. 2002;109:89-95.
-Ebner S, Ratzinger G, Krösbacher B, Schmuth M, Weiss A, Reider D, Kroczek RA, Herold M, Heufler C, Fritsch P, Romani N. Production of IL-12 by human monocyte-derived dendritic cells is optimal when the stimulus is given at the onset of maturation, and is further enhanced by IL-4.
J Immunol. 2001;166:633-41.
| Universitätsklinik für Dermatologie und Venerologie Medizinische Universität Innsbruck Vorstand Univ.-Prof. Dr. Peter Fritsch Anichstraße 35 A-6020 Innsbruck www.uibk.ac.at/c/c5/c533/forschg.html Projektleitung: a.o.Univ.-Prof. Dr. Nikolaus Romani e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. Tel.: +43 (0)50504 28559 Fax: +43 (0)50504 23017 |