Projektziele

Die rasche und sichere Identifizierung von Toxinen in Wasser und Lebensmitteln und die Personenidentifizierung mittels DNA-Profilen ist von grosser sicherheitspolitischer Bedeutung, da nur dadurch sichergestellt werden kann, dass schädliche Auswirkungen auf einzelne Personen bzw. auf die gesamte Gesellschaft frühzeitig unterbunden werden.

Das Projekt dnatox hat die Etablierung und Weiterentwicklung von bestehenden Methoden zum Ziel, sodass diese in der Routineanalytik Anwendung finden können.

Das Projekt gliedert sich in zwei Bereiche der österreichischen Sicherheitsforschung:

  • Sicherung der Lebensgrundlagen durch die Früherkennung und Identifizierung von Schadstoffen (Drogen und Toxine) in Wasser und in Lebensmitteln
  • Verbrechensbekämpfung durch rasche Personenidentifikation mittels neuer DNA-Analyse-Techniken.

Für die Forschung und die Entwicklung werden in beiden Teilprojekten

  • dasselbe Grossgerät (Massenspektrometer),
  • dieselbe zugrunde liegende Technik, nämlich die Kopplung der Flüssigkeitschromatographie (LC) mit der Massenspektrometrie (MS), und
  • eine identische EDV-Applikationsstruktur

verwendet.

Das Gesamtziel von dnatox ist demnach die Weiterentwicklung und die Etablierung der LC-MS-Verfahren einerseits zur Identifizierung von Toxinen, andererseits zur Erstellung von DNA-Profilen für die Personenidentifizierung.