Erstmals trafen sich rund 80 österreichische und deutsche Veranstalter, Sponsoren, Unternehmer und Dienstleister in Innsbruck zusammen, um gemeinsam über die Zukunft im Bereich der digitalen Gesundheit und Medizin zu diskutieren. Unter dem gleichnamigen Motto wurde die immer größere Relevanz eines stärkeren und bewussteren Einsatzes von industriellen Produkten, Informations- und Kommunikationstechnologie im Gesundheitsbereich verdeutlicht.

Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg eröffnete die Veranstaltung und betonte, welche zukünftige Rolle diese Trends spielen können und berichtete zugleich über Best-Practice-Beispiele im Land Tirol.

Patienten und Informationssuchende agieren heute anders. Wir brauchen uns nur umzuschauen: Neue Medien spielen in Beruf und Freizeit eine immer stärkere Rolle, so auch in der Medizin! Ärzte und Kliniken können mithilfe von neuen Technologien viele Prozesse automatisieren und Patienten individueller betreuen. Das brachten nicht nur die 16 Referenten im dreiminütigen Pitch auf den Punkt, sondern wurde auch von den zwei Keynote Speakern Herr Nitsch, Dvfgi, und Herr Petersen, sundhed.dk, und später auch während der Podiumsdiskussion in der Villa Blanka klar herausgestellt.

Medizin 4.0 bedeutet technische Unterstützung, eine starke Vernetzung, Informationstransparenz und vor allem Nutzerfreundlichkeit. Medizin 4.0 findet digital statt und genau hier muss der Nutzer/ Patient abgeholt werden – im Internet. Demzufolge wurde auch die Veranstaltung via der Cemit GmbH organisiert, in dem im Rahmen der Pitches die Nutzbarkeit der jeweiligen Produkte und Dienstleistungen in nur 3 Minuten auf den Punkt gebracht werden musste. Dies ist auch schlussendlich die Vorgabe gegenüber dem Kunden/Patienten – klare und rasche Information hinsichtlich der Nutzbarkeit der Digitalisierung im Gesundheitsbereich, so Geschäftsführer Bernhard Hofer von der Cemit GmbH.

Und wer noch offene Fragen hatte, konnte sich anschließend, bei einer kleinen Erfrischung und Stärkung auf dem Marktplatz mit den einzelnen Protagonisten austauschen oder einige der vorgestellten eHealth-Produkte testen.

Organisiert wurde das Medizin 4.0-Event von CEMIT, in Kooperation mit Standortagentur Tirol, UMIT, Tirol Kliniken, Medizinische Universität Innsbruck , DVFGI und dem Management Center Innsbruck.

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© Cemit

v. l. n. r. : Radek Nitsch, Erik Petersen, LR Univ.-Prof. Dr. Bernhard Tilg, DDr. Petra Stöckl, Bernhard Hofer, MSc.